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... und der Gedanke schwebte auf dem Wasser

Mittwoch 19. Juni 2019, von klaus++

„Zur Produktion eines Schriftstellers gehören nicht nur Bücher, sondern auch Gedanken.“ Soweit Wolfgang Neuss. Richtig ist auch, dass beim Buch der Gedanke vor dem Werk kommt, was ja bei der realen Welt genau umgekerht ist. Das musste Gott erstmal schöpferisch tätg werden, bevor er über den Quatsch nachdenken konnte, den er angerichtet hatte.

Sie glauben nicht an Gott? Macht nix, sie dürfen trotzdem erstmal schöpfen und dann denken, zumindest will das die bürgerliche Vorstellung von Freiheit so. In einer besseren Welt, gäbe es diese Freiheit nicht, denn da stünde vor der unternehmerischen Tätig das Nachdenken üder die Konsequenzen, ob die Unternehmung mehr Nutzen als Schaden anrichtet etwa, und die Verpflichtung, für den Schaden, den man anrichtet, selber und ganz persönlich mit Haut und Haar aufzukommen.

Heute sieht man Erfolg am Anschwellen der Brieftasche, wenn andere dafür bezahlen, ist alles in Ordnung. Hauptsache man läßt sich nicht erwischen. Dafür hat man dann Gott, der ist schuld am Zustand der Welt.

Hat er geschaffen, ist er für verantwortlich, oder?

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