14.10.2022   <<    16. Oktober 2022   

Bomben auf Kiew

Was ich über den Krieg in der Ukraine denke und von der deutschen Regierung erwarte.

Sie sind bereit, für Ihr Land zu sterben? Sie sind bereit Ihre Söhne und Töchter auf dem Schlachtfeld für Ihr Land zu opfern? Dann sind Sie in meinen Augen ein herzloser Schwachkopf, nicht besser als die von Preußens Gloria verblendeten Kriegsbegeisterten im deutschen Kaiserreich. Sie sollten einfach nicht weiterlesen, denn Sie werden Ihre Einstellung sowieso nicht ändern. Alle mit Herz und Verstand jedoch lade ich ein, gemeinsam an unserer unsere größten Aufgabe zu arbeiten, der Beendigung des Kriegs auf europäischem Boden.

Dresden, zerstörtes Stadtzentrum
Bundesarchiv, Bild 146-1994-041-07 / Unknown author / CC-BY-SA 3.0

 
Ich lebe in der Hauptstand eines Landes, dessen Regierung dabei ist, uns immer weiter in einen Krieg zu verstricken, der in kaum eintausend Kilometern Entfernung tobt. Man berichtet mir, dass Atombomben fallen könnten und bereits jetzt das größte Atomkraftwerk Europas in Gefahr sei, ein zweites Tschernobyl zu werden. Das geht mich an. Ich darf mich nicht drücken und muss etwas besseres als eine Meinung erarbeiten. Ich benötige eine richtige und begründete Haltung zu den Kriegsereignissen. Vor allem muss ich verstehen, was sie mit mir zu tun haben.

Meinungen sind menschlich und so unvermeidlich wie Stuhlgang. Deshalb ist es mit ihnen so eine Sache. Sie entstehen aus dem Bauch heraus. Meinungen sind Ausdruck unserer unwillkürlich wiedergekäuten Vorurteile und unserer Prägung [1]. Besonders in Kriegszeiten benötigen wir sie für unser emotionales Gleichgewicht, denn alle Informationen sind unzuverlässig und bleiben noch lange nach Kriegsende Teil eines undurchdringliches Gestrüpps aus Lügen. Im besten Fall erfahren wir Fakten, die mittels der Unterschlagung anderer Fakten in Lügen verwandelt werden. Wir haben kein gesichertes Wissen über unsere Lage und müssen mit dieser Unsicherheit leben. So suchen wir Zuflucht in unseren Meinungen.

Eine „eigene Meinung“ ist mir jedoch nicht genug. Ich will herausfinden, was für mich in meiner Lage richtig ist, welche Position ich verteidigen sollte. Um das zu bestimmen, kann ich mein Wissen, meine Erfahrungen und vor allem die Grundlagen verwenden, auf denen das menschliche Zusammenleben beruht.

Fakten

1.
Am 24. Februar 2022 haben „russische“ Truppen das Gebiet der Ukraine angegriffen. Seitdem herrscht offener Krieg zwischen den Staaten Russland und Ukraine.

2.
Es wird Krieg geführt zwischen einer Invasionssstreitmacht des größten Landes der Welt mit 145 Millionen Einwohnern und einem, was die Fläche betrifft, dreißig Mal kleineren Nachbarland, das vor dem Krieg etwa 42 Millionen Einwohner hatte.

3.
Deutschland und weitere NATO-Staaten ermöglichen der Ukraine die Kriegsführung mit Kommunikationsmitteln, Geld, Waffen und militärischer Ausbildung.

4.
Millionen Ukrainer sind vor dem Krieg geflohen und haben ihr Land verlassen. Ich war bei der Ankunft von ukrainischen Frauen und Kindern am Berliner Hauptbahnhof dabei.

5.
In Folge diesen Krieges werden auch die halbherzigen Anstrengungen der wichtigsten Weltzerstörer zur Klimarettung zunichte gemacht und die Menschheit noch energischer in eine umfassende, selbst verursachte Katastrophe getrieben.

6.
Die Kriegsgründe sind vielfältig. Sie interessieren hier ebensowenig wie die Kriegsereignisse im Einzelnen, weil sie Gegenstand von Propagandalügen und anderen taktischen Äußerungen sind, die mehr verwirren als zum Verständnis der Wirklichkeit beitragen.

Grundlagen

1.
Es gelten die Goldenen Regeln, einfacher gesagt „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg’ auch keinem andern zu.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

2.
Ich gehöre zu den Besitzlosen und Beherrschten, denn ich verfüge weder über nennenswertes Kapital noch über Ländereien oder andere Produktionsmittel. Für diese Feststellung macht die Staatsform, unter der ich lebe, keinen Unterschied.

3.
Kriege zwischen Staaten werden nie im Interesse der Frontsoldaten geführt. Sie sind ebenso wie die Zivilbevölkerung nur Kanonenfutter im totalen Krieg um Macht und Profit. Heutige Kriege sind immer Teil imperialistischer Politik und betreffen Menschen meiner Klasse ausschließlich, weil sie eine Bedrohung unserer Existenz darstellen.

4.
Die deutsche Bundeswehr kann nicht für mich kämpfen. Sie verteidigt die Beute der Reichen, ehemaliges Volkseigentum aus Ost und West, das uns vor und nach 1989 gestohlen wurde. Man nennt das „Privatisierung“. Aus dem Gesagten folgt, dass ich nicht nur jeden Einsatz deutscher Soldaten im Ausland ablehnen muss. Allein die Existenz einer deutschen Armee stellt eine Bedrohung für einfache Menschen wie mich dar.

5.
Wenn die Regierung Deutschlands einen Krieg führt, ist er für mich eine Existenzbedrohung. Für die Regierung bin ich dann, genau betrachtet, entweder Feind oder Kanonenfutter. Beides hat für mich die gleiche Auswirkung: Mein Leben ist in Gefahr.

6.
Da Krieg eine Gefahr für meine Existenz darstellt, bin ich gegen jede „Landesverteidigung“. Ob der Boden Deutschlands deutschen oder US-Konzernen, chinesischen, russischen oder anderen Kapitalgruppen gehört, macht für mich keinen Unterschied. Europa hat das Zeitalter des Volkskriegs nach Clausewitz hinter sich gelassen. Dafür gilt seine These weiterhin, dass ein Krieg erst mit der Verteidigung des Angegriffenen beginnt. Dann geht das Sterben los.

Sollte also Deutschland angegriffen werden, weil ein anderer Staat mit der Politik der deutschen Regierung nicht einverstanden ist, sich deutsches Kapital aneignen oder einfach die Kontrolle über Deutschland erlangen möchte, bin ich nicht Partei. Krieg ist für mich einfach lebensgefährlich, geht mich ansonsten aber nichts an.

6.
Ich werde deshalb alles mir mögliche tun, damit Deutschland keinen Krieg führt. Getreu den Goldenen Regeln setze ich mich dafür ein, dass alle anderen Menschen der Welt in Frieden leben können.

Sündenfall

Es war einmal Gesetz, dass deutsche Truppen nur zur unmittelbaren Landesverteidigung oder mit UNO-Mandat im Rahmen von Friedenseinsätzen (peacekeeping missions) zum Einsatz kommen durften. Das ist seit dem Angriffskrieg der deutschen Bundeswehr und ihrer NATO-Verbündeten gegen die Bundesrepublik Jugoslawien im Jahr 1999 vorbei. Seitdem ist das deutsche Militär offensichtlich eine Gefahr für Frieden und Sicherheit in Europa und der Welt. [2]

Was ist zu tun?

1.
Ich unterstütze Hilfe für alle Menschen, die von diesem Krieg und von anderen, lebensbedrohlichen Ereignissen betroffen sind. Dabei folge ich den Prinzipien von Solidarität und Subsidiarität, weil meine Möglichkeiten sehr begrenzt sind. Einfacher gesagt, helfe ich wo ich kann, und zwar möglichst direkt ohne zwischengeschaltete Vermittler. [3]

2.
Ich erkläre allen Menschen den Frieden.
Wir müssen uns weder lieben noch einander nahe stehen. Wenn wir friedlich miteinander umgehen, ist das vollkommen ausreichend.

3.
Ich setze mich für die Beendigung jeglicher deutscher Kriegsbeteiligung ein, egal wie sie begründet wird, wie sie genau aussieht, und wie sie rechtlich bewertet wird.

4.
Es gilt immer und überall:

Die Waffen nieder!

Ein Blick in die Geschichte

Das große Projekt des Rechtsanwalts und Vaters der Nation Indien Ghandi liegt heute in Trümmern. Der hindu-nationalistische Anteil seiner Ideen hat den Zusammenhalt der Nation zerstört. Seine Politik des gewaltlosen Widerstands gegen das übermächtige britische Empire hingegen war erfolgreich. Sie dürfte heute ähnlich gut gegen jede ausländische Besatzungsmacht wirken. [4]

Auch für die Ukraine ist erfolgreicher gewaltloser Widerstand gegen die ausländischen Invasoren möglich. Er würde nur eine geringe Zahl Opfer verlangen, die weitere Zerstörung des Landes verhindern, und allen, die es wollen, die Rückkehr in die Heimat ermöglichen. Aus diesem Grund halte ich die Politik der ukrainischen Selenskyj-Regierung, die ihr ganzes Volk in einen totalen Krieg geführt hat, für ein Verbrechen. Nicht dass der Angriff der russischen Truppen kein Verbrechen wäre, denn alle Kriege sind Verbrechen, die zuerst von denen begangen werden, die sie lostreten.

In den großen deutschen Medien lese und höre ich seit Beginn der Invasion vom heldenhaften Widerstand der ukrainischen Männer, und es sieht nach Monaten von ARD- und ZDF-Berichterstattung so aus, als ob die Ukrainer nur auf die Gelegenheit gewartet hätten, ihrer Nation im Stahlgewitter russischer Schrapnelle die letzte noch fehlende Weihe und Existenzberechtigung zu erkämpfen. Ihre Frauen und Kinder dürfen derweil unsere Alterspyramide reparieren. Einmal in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien angekommen werden diese jungen Menschen ihre Zukunft lieber in den reichen Ländern Westeuropas verbringen als in ihrer von Armut und Korruption zerfressenen ersten Heimat. Sie wurden dazu von Industrieverbänden ausdrücklich willkommen geheißen.

Natürlich sind mir Ukrainerinnen und Ukrainer, Russinnen und Russen genauso willkommen wie Ghanaerinnen und Ghanaer oder Kamerunerinnen und Kameruner, ganz unabhängig von den Gründen, die sie zur Reise nach Deutschland veranlassen. Sie bringen das langweilige, altmodische Deutschland zum Tanzen, ihre Gegenwart zwingt uns zur Lösung von Problemen, die schon zu lange Zeit bestehen, sie befruchten die selbstbezogene Kultur Biodeutschlands mit ihren Ideen und ihren Genen. Es ist traurig, dass erst Not und Krieg sie zu uns bringen.

Sicher wäre es am besten, wenn der Krieg um die Ukraine sofort beendet würde. Vielleicht sollte der ukrainische Politiker Selenskyj doch noch dem Beispiel des großen Général de Gaulle folgen und als Mitglied einer Londoner Exilregierung die nachhaltige Befreiung seines Landes verwirklichen. Eine indische Lösung mit zivilem Ungehorsam als Waffe gegen eine ungerechte Beatzungsmacht würde das ukrainische Volk noch zuverlässiger zusammenschweißen als ein langer, verlustreicher Krieg. Der jetzt schon geschwächte Angreifer würde seine Forderungen nur so weit durchsetzen, wie es ihm die internationale Diplomatie erlaubt, und das ukrainische Volk würde dabei ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

Die zur Zeit von der Regierung der Ukraine und ihren westlichen Unterstützern angestrebte Beendigung des Kriegs durch einen Sieg der Ukraine und ihrer NATO-Partner hingegen führt nicht nur zu hoher Atomkriegsgefahr als Dauerzustand. Ihre Strategie wird auch zur weitgehenden Zerstörung ukrainischer Städte und unzähligen Menschenopfern führen.

Obwohl es auf der Hand liegt, wird in deutschen Medien kaum erwähnt, dass der Ausgang dieses Krieges völlig offen ist. Vielleicht gewinnt Russland den Krieg ja doch. Und was dann? Wie man es auch betrachtet, wird jeder grauenhafte Kriegstag weiteres Grauen nach sich ziehen.

Meine Forderung an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland

Es wird Zeit, dass die deutsche Bundesregierung den Schutz der Menschen Deutschlands, der Ukraine und sogar Rußlands als ihre wichtigste Aufgabe begreift, und sich für Friedensverhandlungen einsetzt. Tut sie das nicht, ist jedes einzelne ihrer Mitglieder verantwortlich für jeden Toten und jede Tote dieses Krieges.

Aber was rede ich, Regierende sind in der Regel immun gegen Menschlichkeit, und aller Erfahrung nach halten wir Deutschen Kriegstraumata gerne aus, besonders wenn die anderen in größerer Zahl verrecken als unsere eigenen Leute. Für „echte Deutsche“ muß der Ukrainekrieg geradezu eine seelische Labsal sein.

Für alle, die keinen Krieg erlebt haben, schließe ich diese Überlegungen mit einem Zitat von Kurt Vonnegut, Überlebender und Zeuge der Vernichtung Dresdens durch allierte Bombergeschwader. [5] Er fasst das in einer kurzen, lakonischen Schlußfolgerung zusammen:

So it goes.

I looked through the Gideon Bible in my motel room for tales of great destruction. The sun was risen upon the Earth when Lot entered into Zo-ar, I read. Then the Lord rained upon Sodom and upon Gomorrah brimstone and fire from the Lord out of Heaven; and He overthrew those cities, and all the plain, and all the inhabitants of the cities, and that which grew upon the ground.

So it goes.

Those were vile people in both those cities, as is well known. The world was better off without them. And Lot’s wife, of course, was told not to look back where all those people and their homes had been. But she did look back, and I love her for that, because it was so human.
She was turned to a pillar of salt.

So it goes.

Slaughterhouse-Five, or, The Children’s Crusade: A Duty-Dance with Death
von Kurt Vonnegut.
https://en.wikipedia.org/wiki/Slaughterhouse-Five
kostenlose Fernleihe bei archive.org :
https://archive.org/details/slaughterhousefi00vonn_0

Don’t look up. Don’t look back. So it goes.


Quellen und Anmerkungen

[1Wikipedia: Prägung beim Menschen
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4gung_(Verhalten)#Pr%C3%A4gung_beim_Menschen
„Über Prägung beim Menschen wurde verschiedentlich geschrieben, und es gibt in der Tat viele Hinweise für ihr Vorkommen, jedoch keine strengen Nachweise.“ Irenäus Eibl-Eibesfeldt, von dem dieses Zitat stammt, hat zudem darauf hingewiesen, dass es bei jungen Menschen zwar „sensible Perioden in der Entwicklung“ gebe, in denen sich zum Beispiel Urvertrauen, emotionale Bindung zu den Eltern und Geschlechterrollen herausbilden: „Da der Begriff Prägung aber ursprünglich für irreversible Lernvorgänge angewendet wird, empfiehlt es sich, beim Menschen zunächst von prägungsähnlichen Lernvorgängen zu sprechen.“

Bernhard Hassenstein griff diesen Vorschlag in seinem Buch Verhaltensbiologie des Kindes auf und erörterte, ob die Bezeichnung Prägung auf die „besondere Offenheit des Säuglings für das Knüpfen der Bindung“ (an seine elterlichen Betreuer) anwendbar sei: „Manche bejahen es wegen der Übereinstimmung der Merkmale.“ Hassenstein wandte aber – wie Eibl-Eibesfeldt – gegen diese Sicht ein, dass bei einer Prägung nach dem Verstreichen der sensiblen Phase keine Um- oder Neuprägung mehr möglich wäre. „Beim Kind kann aber in besonderen Lebenslagen und bei besonderen Persönlichkeitsstrukturen doch eine neue Bindung auch in späterem Lebensalter entstehen.“ Hassenstein sprach sich daher dafür aus, beim Menschen allenfalls die Bezeichnung „prägungsähnliches Lernen“ anzuwenden. Unter Verweis auf die maßgeblich durch das ethologische Konzept der Prägung entwickelte Bindungstheorie von John Bowlby argumentierte auch der in Kanada lehrende Psychologe Tobias Krettenauer, dass Bindungsmuster plastisch und im Verlauf der Entwicklung veränderbar sind: „Daraus im Umkehrschluss zu folgern, dass die Bindung in allen Lebensphasen gleichermaßen formbar ist, wäre freilich ebenfalls fragwürdig.“ Zugleich lieferte Krettenauer eine Begründung für diese Sonderstellung des Menschen in Bezug auf das Phänomen Prägung: „Wenn der Vorgang der Prägung in der Humanentwicklung weniger markant hervortritt als bei manchen Tierarten, dann weist dies darauf hin, dass sich das Zusammenwirken von Anlage und Umwelt beim Menschen viel komplexer gestaltet.“

[2Für alle die vergessen haben, was in den Jahren um 1999 passiert ist, oder es einfach nicht miterlebt haben, lohnt ausnahmsweise die Lektüre einiger Artikel der deutschsprachigen Wikipedia.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hufeisenplan
https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg#Vorwurf_der_V%C3%B6lkerrechtswidrigkeit_von_Seiten_prominenter_Politiker
https://de.wikipedia.org/wiki/Auslandseins%C3%A4tze_der_Bundeswehr

[3Die Begriffe sind vielen nicht geläufig, deshalb folgt hier eine vereinfachte Beschreibung ihrer Bedeutung: Die Schwachen helfen einander gegenseitig aus wohlverstandenem genmeinsamen Interesse (Solidarität), und sie helfen dort, wo sie leben, den besonders Schwachen unter ihnen(Subsidiarität). In der Gesellschafts- und Staatstheorie gibt es weitere, teils widersprüchliche Definitionen dafür.
„Solidarität ist die Grundidee der Arbeiter*innenbewegung“
https://solidaritaet.info/2021/11/solidaritaet-ist-die-grundidee-der-arbeiterinnenbewegung/

[4Zum besseren Verständnis der Befreiung Indiens vom britischen Imperialismus empfehle ich die Lektüre von Arundhati Roy, Einleitung zu Annihilation of Caste von B.R. Ambedkar, Delhi 2014
https://www.docdroid.net/v23x9uV/annihilation-of-caste-ambedkar-arundhati-roy-pdf

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